Fiji Tagebuch Teil 2

01.05.  / 02.05 Nabua Lodge

 

Die Nabua Lodge ist wohl die größte Unterkunft, die wir auf den Fijis besucht haben. Es waren immer um die 20-25 Gäste da, während wir auf den anderen Inseln maximal 8 Leute waren. In der Nabua Lodge waren wir auch am Faulsten. Der Strand ist nicht so einladend zum Baden, da sehr große Felsplatten im Wasser sind. Wir lasen oft, machten ein wenig Sport und freuten uns auf die Mahlzeiten. 200m den Stand runter gab es ein Teahouse, dort aßen wir ein Stück Schokokuchen. Abends tauschten wir mit unsere Reiseerfahrungen mit Selina und Florian aus der Schweiz aus; Gesprächsstoff für sehr viele Stunden. Der Biervorrat der Unterkunft ist stark geschrumpft währenddessen.

 

 

 

03.05. Gold Coast ala Fiji

 

Unsere letzte Unterkunft liegt direkt auf der Nachbarinsel der Nabua Lodge. Trotzdem dauerte es gut eine Stunde bis wir da waren. Erstmal auf die Fähre, die Passage zwischen den zwei Inseln hatten wir da eigentlich schon halb überquert. Dann wurde die Insel, auf der die Gold Coast liegt, aber halb umfahren, sodass wir die Fähre für uns gesehen auf der Rückseite verließen und fuhren dann mit dem kleinen Boot den Kreis zu Ende – sehr umständlich. In der Unterkunft nahmen wir erstmal ein zweites Mittagessen zu uns. Kulinarisch bisher alles ein Traum. Zum Mittag gab es Gemüse-Bratreis, abends ein gelbes Hühnercurry mit Teigfladen dazu. Und jedes Mal als Nachtisch eine große Platte Bananenbrot mit ein bisschen Schoki drin – YUMMI!

 

Strand ist auch wieder top, weiß, blaues Wasser. Leider wurde es abends sehr windig, sodass es das erste Mal richtige Wellen gab.  Und das bequemste Bett seit langem. Also die zwei letzten Tage werden bestimmt noch mal entspannt. Die Hängematten fehlen hier nur irgendwie.

 

 

 

04.05. und 05.05. Gold Coast und zurück nach Nadi

 

Unser zweiter Tag an der Gold Coast war reichlich unspektakulär. Das Meer war zu unruhig zum Schnorcheln. Wir haben den Tag also einfach so von Mahlzeit zu Mahlzeit gelebt. Abends gab es lila Kartoffeln. Haben aber nicht so gut wie normale Kartoffeln geschmeckt.

 

Am 05. ging es nach dem Mittagessen zurück nach Nadi. Die Fahrt dauerte ewig, da wir mittlerweile am nördlichsten Punkt der Yasawagruppe waren. In Nadi gab es ja sowieso nichts zu tun. Zum Abschluss aßen wir nochmal im indisch-thailändischen Lokal. Am 06. Mai ging es für uns dann gleich morgens zum Flieger und zurück nach Sydney.

 

 

 

Wir haben die Fijitime sehr genossen. Keine Autos auf der Insel. Die einzige Möglichkeit sich fortzubewegen ist laufen auf der Insel oder mit dem Boot zwischen den Inseln. Die letzte Insel war dann circa 100km vom Festland entfernt, also richtig ab vom Schuss. Di

 

Mehrere Fijianer haben mir gesagt, wir sollen die Fijitime nicht mitnehmen, wenn wir abreisen. Da haben sie wohl recht, so viel Entspanntheit bei allem was man tut oder halt auch nicht tut, passt nicht in die restliche Welt. Aber bestimmt nach einem stressigen und zu langem Bürotag werden wir uns an die Fijitime erinnern und von den Hängematten träumen.

Vinaka, Fiji

 

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