Start!

Moin,

wie startet man eigentlich einen Reiseblog, in dem man nicht darüber berichtet, wie man mit seinen Kumpels durch irgendwelche Länder bzw. Bars tingelt? Versuche ich jetzt also wirklich einen seriösen Reiseblog zu verfassen? Ich weiß es selber noch nicht, es wird garantiert in einem Jahr wieder soviel literarischer Blödsinn aus mir heraus sprudeln, dass Vanessa schon mit Zensur gedroht hat. Zu Zeiten der „Lügenpresse“, stehe ich dem etwas kritisch gegenüber. Also, was machen wir hier eigentlich: gerade sitzen wir im Flugzeug Richtung Mexiko, genauer Cancun. Holzklasse, in der Mitte versteht sich - wenn schon denn schon! Flugzeit: 11.30h. Sollten wir bis dahin nicht in unseren Sitzen eingerostet sein, startet dort ab Morgen unsere einjährige Weltreise. Andere sagen dazu Rucksacktour oder um mit der Zeit zu gehen, wir sind jetzt „Backpacker“. Ey, Wahnsinn! 

Wie schon beschrieben, haben wir uns ein Jahr Auszeit gegönnt, haben Hannover bzw. Volkmarsdorf den Rücken gekehrt und bereisen ein Großteil der Welt jetzt auf eigene Faust. Wir reisen natürlich nicht gänzlich ohne Plan; wir starten also in Mexiko, um dann über Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, bis runter nach Feuerland Südamerika zu entdecken. Am 1. Februar 2019 verlassen wir den Kontinent von Buenos Aires Richtung Neuseeland. In Neuseeland haben wir uns einen kleinen Camper gemietet, so auch anschließend in Australien. Um Ostern rum baden wir auf den Fiji-Inseln, bevor wir dann noch ca. fünf Monate haben, um Vietnam, Laos, Kambodscha, die Phillipinen, Thailand und eventuell Japan unsicher zu machen. Das handhaben wir aber alles genauso spontan wie in Südamerika. Damit die für uns wichtige Spontanität nicht verloren geht, haben wir zu den Flügen, welche wir schon vorab gebucht haben, ein sogenanntes Flex-Ticket gebucht. Damit können wir theoretisch unsere Flüge ohne zusätzliche Kosten noch flexibel verschieben. Das ist erstmal unser grober Plan, Änderungen natürlich nicht ausgeschlossen. 

So, erstmal genug Fakten. Ich werde hier wieder mit meiner charmanten Art versuchen die Reiseberichte so interessant wie möglich zu gestalten, vorausgesetzt die Pressefreiheit wird mir zwischenzeitlich nicht entzogen. 

Mittlerweile sind wir mitten über dem Atlantik, meine 1,88m feinster Wackelpudding sind noch für weitere 6h in den Sitz gequetscht, außerdem habe ich mir gerade meinen Tomatensaft über die Hose gekippt - alles beim Alten!

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Mayo

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Kommentare: 1
  • #1

    Stefan Georg , Grasleben (Dienstag, 22 Januar 2019 08:55)

    Hey Mayo,

    gerade eben in einer ruhigen Minute ein Teil eurer "Reiseberichte" gelesen :)
    Ich finde den Reiseblog sehr interessant geschrieben und wünsche Euch noch ein paar interessante Eindrücke und Erlebnisse auf der Reise. Zur Zeit frieren wir in Grasleben und Umgebung bei winterlichen Temperaturen um -6° etwas, was aber normal ist für den 22. Januar : )

    Den Reiseblog behalte ich natürlich weiterhin gespannt im Auge

    Gruß
    Stefan Georg